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Einigung beim Thema Bewertungsreserven in Sicht

22.11.2013 – gdv-erdlandNur spärlich gelangen derzeit die Informationen aus den Gesprächsrunden zur Bildung einer großen Koalition an die Öffentlichkeit. Aufhorchen lässt jetzt aber eine Meldung aus der Arbeitsgruppe Finanzen: Das Streitthema Bewertungsreserven scheint kurz vor einer politischen Lösung zu stehen.

Demnach sollen Kunden nicht mehr an den Bewertungsreserven aus festverzinslichen Wertpapieren beteiligt werden, wenn der Garantiezins ihres Vertrages höher ist als die Umlaufrendite, also der Durchschnittswert aus den Renditen öffentlicher Anleihen. Zudem sollte eine Härtefallregelung dafür sorgen, dass Kunden bei der Auszahlung im Schnitt maximal fünf Prozent Abschlag in Kauf nehmen müssen, berichtet das Versicherungsmagazin. Der Vorschlag lag Ende 2012 schon dem Vermittlungsausschuss vor.

Auch der Präsident des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV), Alexander Erdland, griff das Thema auf dem diesjährigen Versicherungstag in seiner Rede im Berliner Hotel InterConti auf und forderte ein Ende der bisherigen Praxis: Von der geltenden Regelung profitierten die Verträge, die jetzt ausliefen, betonte Erdland. Dadurch seien die Jüngeren benachteiligt, deren Verträge in der Regel noch viele Jahre liefen. (vwh)

Foto: GDV-Präsident Alexander Erdland wirbt vor der versammelten Politprominenz in Berlin für neue Regeln beim Thema Bewertungsreserven. (Quelle: GDV)

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