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Einbruchs-Sicherheit: Versicherer fordern staatliche Unterstützung

07.05.2015 – FuerstenwerthDer GDV fordert staatliche Unterstützung für den Einbau von Sicherheitstechnik. Die Hausratversicherer haben zusammen 490 Mio. Euro für die Schäden geleistet – zehn Mio. Euro mehr als im Vorjahr. Damit haben die Schäden laut GDV-Report in den vergangenen fünf Jahren um 35 Prozent zugenommen.

Die Zahlen verdeutlichen, dass es in den letzten Jahren nicht gelungen ist, wirkungsvoll gegen Einbrecher vorzugehen“, erklärte Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung beim GDV.

Viele Mieter und Hausbesitzer machen es Einbrechern gefährlich einfach: Denn zum Teil ist die Sicherheitstechnik in Deutschland, die an Fenstern und Türen eingebaut ist, veraltet. Da professionelle Täter in der Regel weniger als 15 Sekunden benötigen, um ein Fenster aufzuhebeln, sollte diese Sicherheitstechnik durch modernere ersetzt werden. Erreicht werden kann dies beispielsweise durch entsprechende Änderungen der Bauvorschriften.

“Alle Maßnahmen, die eine Brücke zwischen Beratung und Handeln schlagen, werden von den Versicherern ausdrücklich begrüßt”, sagte von Fürstenwerth. Hierzu gehöre auch der Vorschlag, die Nachrüstung von Wohngebäuden mit Sicherheitstechnik durch die Kreditanstalt für Wiederaufbau besser zu fördern. Dies wäre aus Sicht der Versicherer ein wichtiger Schritt. Fördermaßnahmen müssten jedoch auch in Zukunft durch die Bereitstellung von finanziellen Mitteln für die notwendige Polizeiarbeit und die polizeilichen Beratungsstellen flankiert werden.

Die Zahl der Wohnungseinbrüche – das war bereits vor der Bekanntgabe der offiziellen Kriminalstatistik bekannt geworden – ist im vergangenen Jahr auf das höchste Niveau seit 1999 geklettert. Nach den vorliegenden Zahlen aus den Bundesländern registrierten die Behörden bundesweit mehr als 152.000 Fälle. (vwh/ku)

Bild: Jörg von Fürstenwerth, Vorsitzender der Hauptgeschäftsführung beim GDV (Quelle: GDV)

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