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Ein Gesellschaftsarzt spart dem Krankenversicherer rund sieben Mio. Euro

03.05.2016 – Auf die Jahresarbeitsleistung von 220 Arbeitstagen hochgerechnet kann jeder einzelne Gesellschaftsarzt dem Versicherer rund sieben Mio. Euro pro Jahr sparen. Das ist das Ergebnis einer Stichprobe von Rainer Hakimi von der Halleschen Krankenversicherung in Stuttgart. Pro Prüfungsvorgang kommt er auf im Schnitt 1.830 Euro.

“Zahlenmäßig spielt die Überprüfung der medizinischen Notwendigkeit von Medikamenten bei weitem die größte Rolle”, stellt Versicherungsmedizinier Rainer Hakimi als Ergebnis einer aktuellen Stichprobe fest. “Über 30 Prozent aller versicherungsmedizinischen Anfragen beziehen sich auf Medikamente.”

350 Vorgänge hat er dokumentiert, ein als medizinisch nicht notwendig identifiziertes Medikament hätte Jahrestherapiekosten von über 82.000 Euro verursacht. Doch Hakimi stellt klar: “Der Gesellschaftsarzt hat nicht die Aufgabe möglichst hohe Einsparungen zu erzielen. Wenn diese sich aufgrund seiner Tätigkeiten ergeben, kommen die Einsparungen vollumfänglich der Versichertengemeinschaft zugute. Damit hat der Gesellschaftsarzt eine Position, in der er neben seiner klinisch-ärztlichen Tätigkeit auch eine Dienstleistung zum Wohle für alle Versicherten erbringt.” (siehe DOSSIER)

Expert: Identifizierung nicht medizinisch notwendiger Leistungen in Millionenhöhe durch versicherungsmedizinische Beratung. Rainer Hakimi, Stuttgart, in Versicherungsmedizin 01/16 (Einzelbeitrag)

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