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Eigenheim-Rente setzt Impulse für Riester

16.09.2016 – Riester_BayerischeDie Zahl der Riester-Sparer hat im zweiten Quartal 2016 wieder leicht um rund 11.000 Verträge auf insgesamt 16,492 Millionen zugenommen. Die jüngsten Zahlen des Bundesarbeitsministeriums zeigen ein differenziertes Bild. Staatlich geförderte Banksparpläne und Versicherungsverträge wiesen leichte Rückgänge auf, während Investmentfondsverträge und vor allem der Wohn-Riester stärker nachgefragt wurden.

Die Zahl der staatlich geförderten Riester-Versicherungsverträge sank im zweiten Quartal um rund 22.000 Verträge auf noch 10,936 Millionen. Der höchste Stand im Versicherungsbereich war Ende 2012 mit 11,059 Millionen Verträgen erreicht worden. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hofft, dass in den noch laufenden Gesprächen mit Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) durch verbesserte Rahmenbedingungen die Riester-Rente aus der Stagnation heraus geführt werden kann. Immerhin sorgen gerade die staatlichen Zulagen in Zeiten einer anhaltenden Niedrigzinsphase für eine stabile Rendite.

Die Zahl der Banksparpläne sank im Berichtsquartal um etwa 10.000 auf noch rund 790.000. Die geförderten Investmentfondsverträge konnten ein leichtes Wachstum von rund 8.000 auf 3,139 Millionen Verträge verzeichnen. Dass die Riester-Zahlen in der Summe überhaupt wieder etwas höher liegen, ist auf den Zuwachs bei der Eigenheim-Rente zurückzuführen. Der Wohn-Riester, der erst 2008 eingeführt worden war, wuchs um 36.000 Verträge auf 1,628 Millionen. (brs)

Bild: Walter Riester, ehemaliger Bundesarbeitsminister und Namensgeber der Riester-Rente (Quelle: die Bayerische)

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