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Eigenen Tod erfunden und Rente für nicht existente Ehefrau kassiert

12.02.2015 – Erwischt: Totgeglaubte leben länger und kassieren mitunter zu Unrecht Rente. Ein Essener hat einen Motorradunfall fingiert, sich für tot erklärt und im Anschluss 86.000 Sterbegeld und Hinterbliebenenrente kassiert für die Ehefrau – die ebenfalls erfunden war.

Das Landessozialgericht NRW hat ihn nun dazu verdonnert, das Geld zurückzuzahlen. Der 45-jährige Essener hatte laut Mitteldeutscher Zeitung die Schuld bei der Versicherung gesehen, die in seinen Augen grob fahrlässig die gefälschten Urkunden angenommen hatte. In erster und zweiter Instanz scheiterte er allerdings mit dieser Begründung.

Von 2009 bis 2012 hatte der vermeintliche Ehegatte Rente bezogen, bis die Versicherung aufmerksam wurde: denn der „Tote“ hatte lange seiner Beerdigung noch eine Reha bekommen. (vwh/ku)

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