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EEG 2.0 beschlossen

05.08.2014 – Strom_VattenfallAm 1. August 2014 ist das reformierte EEG 2.0 in Kraft getreten. Für Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) ist dies ein wichtiger Meilenstein für den Neustart der Energiewende. Auf verschiedene Branchen kommt einiges zu. Bis 2025 sollen 40 bis 45 Prozent, bis 2035 55 bis 60 Prozent des Stroms aus erneuerbaren Energien stammen. Jetzt ist erst einmal ein Deckel eingeführt worden.

Die von der Regierung vorgesehenen Deckel sehen für Onshore-Windenergie netto 2.500 Megawatt (MW) jährlich und Offshore einen Zubau von 6.500 MW bis 2020 und 15.000 MW bis 2030 vor. Für die Photovoltaik ist ebenfalls ein Zubau-Deckel um 2.500 MW (brutto) jährlich vorgesehen. In der Bioenergiebranche sollen brutto maximal 100 MW im Jahr zugebaut werden.

Auf der Grundlage der neuen EU-Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinie vom 28.06.2014 (Laufzeit: 2014 bis 2020) sollen ab 2017 bei regenerativen Anlagen ab ein MW Leistung Ausschreibungen erfolgen, für Windkraftanlagen gilt eine Grenze von 6 MW. Zudem ist bei Anlagen über 500 kW die Direktvermarktung vorgeschrieben. Die aktuelle EEG Reform stellt somit lediglich eine Zwischenlösung zum EEG 3.0 dar, das in der Mitte des Jahres 2016 folgen soll. Die Bundesregierung plant, in einem ersten Pilotprojekt mit PV-Freiflächenanlagen ab 2015 das Ausschreibungsverfahren zu testen. (vwh)

Bild: Neue Regeln für den Naturstrom. (Quelle: Vattenfall)

Link: EEG-Novelle tritt in Kraft

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