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“Dürfen Diesel nicht unter Generalverdacht stellen”

01.12.2015 – matthias_wissmannAuf der heutigen Jahresabschluss-Pressekonferenz des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) wird Matthias Wissmann über die Innovationstrends und die konjunkturelle Lage der Branche sprechen. Bezüglich Dieselgate stellte der Auto-Lobbyist bereits gestern klar: “Diesel im Straßengüterverkehr ist auf mittlere Sicht unverzichtbar.”

Gestern kamen die Vertreter der deutschen Nutzfahrzeugindustrie und der deutschen Transportwirtschaft in Berlin zusammen und diskutierten über Zukunftsthemen des Straßengüterverkehrs. Sie vertreten gemeinsam die Forderung an die Politik, dass die digitale Infrastruktur in Deutschland rasch und nachhaltig ausgebaut werden muss.

VDA-Präsident Matthias Wissmann hob den traditionell engen Schulterschluss zwischen der Nutzfahrzeugindustrie und den Transportunternehmen hervor. Zur Diskussion über die Dieseltechnologie und ihre Bedeutung für schwere Nutzfahrzeuge sagte Wissmann: “Der moderne Diesel mit EURO VI hat hervorragende Abgaswerte und ist durch seine CO2-Effizienz ein echter Klimafreund. Das gilt für Lkw und Busse ebenso wie für Pkw. Die inakzeptablen Vorgänge bei einem Automobilhersteller sind daher kein Grund, den Diesel unter Generalverdacht zu stellen.”

Vor allem widersetzt er sich den Versuchen auf EU-Ebene, die Kraftstoffbesteuerung zu Ungunsten des Diesels zu ändern. “Eine deutlich höhere Besteuerung des Diesels würde das Erreichen der EU-Klimaziele gefährden. Da der Diesel im Straßengüterverkehr auch auf mittlere Sicht unverzichtbar ist, würden die Transportpreise deutlich steigen – mit erheblichen negativen Folgen für Konjunktur und Beschäftigung in ganz Europa.” (vwh/dg)

Bild: Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Deutschen Automobilindustrie (VDA) (Quelle: VDA)

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