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Digitale Agenda: Bitkom sieht zentrale Lücke in Bildungsfragen

21.07.2015 – Cyber_Ivan David Gomez_FlickrDer Branchenverband Bitkom sieht die Bundesregierung bei der Umsetzung der Digitalen Agenda weitgehend im Plan. Von 121 in der Agenda definierten Einzelmaßnahmen seien 36 umgesetzt, bei 60 hat die Arbeit begonnen. Bei 25 Projekten ist bislang allerdings noch nichts passiert, stellt Bitkom-Präsident Thorsten Dirks knapp ein Jahr nach dem Start fest.

In zentralen Punkten gibt es nach Ansicht des Bitkom noch Nachbesserungsbedarf. Wenn die EZ-Datenschutzverordnung so restriktiv wie geplant ausfalle, würden neue Geschäftsmodelle in Europa erschwert oder gar verhindert. „In Zeiten, in denen nahezu alle Bereiche von Wirtschaft und Gesellschaft digitalisiert werden, muss das Konzept der Datensparsamkeit überdacht werden“, sagt Thorsten Dirks. Und: “Der Datenschutz muss abgewogen werden gegenüber der Informationsfreiheit und dem Recht auf körperliche Unversehrtheit, etwa wenn man an Big-Data-Anwendungen in der Medizin denkt.”

Aus Sicht des Bitkom muss vor allem aber in der Weiterbildungs- und Bildungspolitik nachgearbeitet werden. Dirks: “Aufgrund der Zuständigkeitsfragen in der Bildungspolitik klafft in der Digitalen Agenda an dieser zentralen Stelle eine Lücke.” Auch in der Start-up-Förderung sieht Bitkom Verbesserungspotenzial. (vwh/ku)

Bild: Ivan David Gomez / Flickr

Link: Bitkom-Digitalisierungsampel zum Umsetzungsstand der Digitalen Agenda

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