Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

Die Woche in Berlin: Ruhe vor dem Jahresendspurt

19.10.2015 – Berlin_Andreas Walgenbach_pixelioVon VWheute-Hauptstadtkorrespondent Manfred Brüss. Für die Abgeordneten des Deutschen Bundestags beginnt heute eine zweiwöchige Sitzungspause. Im November stehen dann gleich drei Sitzungswochen zum Jahresendspurt an. Die Versicherer blicken diese Woche zum Auftakt des Baden-Badener Rückversicherungs-Kongresses auch auf die Pressekonferenz der Münchner Rück und nach Malta, wo die Europäische Zentralbank (EZB) tagen wird.

Für Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) stehen allerdings keine Herbstferien an. Man wird heute sehen, welche Zusagen der türkischen Regierung in der Flüchtlingspolitik sie bei ihren gestrigen Gesprächen in Istanbul erreichen konnte (siehe POLITICS).

Am Mittwoch herrscht in Berlin höchste Sicherheitsstufe, wenn der israelische Regierungschef Benjamin Netanjahu zu Gesprächen in die Hauptstadt kommt. Am Freitag folgen dann die deutsch-ukrainischen Wirtschaftsgespräche, zu denen auch Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk in Berlin erwartet wird.

Halten EZB und die US-Notenbank Fed weiter still? An den Aktienmärkten wurde zuletzt spekuliert, dass die EZB nach ihrer Sitzung am Donnerstag die Märkte weiter mit Liquidität flutet und die Fed die Zinswende weiter hinauszögert. Also kaum Aussichten auf wieder steigende Zinsen (siehe MÄRKTE).

Am Donnerstag beginnt in Coburg der nordbayerische Versicherungstag, auf dem der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU) einen Blick auf die aktuellen Entwicklungen der Finanzpolitik und deren Auswirkungen auf die Versichrungsbranche geben will. Zeitgleich veranstaltet die Süddeutsche Zeitung in Köln die Fachkonferenz “Finanztreffen der Assekuranz”, wo unter anderem Allianz-Chefvolkswirt Michael Heise in seiner Keynote Antworten auf die Frage geben will, wie es derzeit um die Finanzstabilität und Solvency II bestellt ist.

Für die Parlamentarier steht dann in der nächsten Sitzungswoche die Verabschiedung der umstrittenen Krankenhausreform an. Der GKV-Spitzenverband beklagt, dass die gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr an die Krankenhäuser eine Milliarde Euro mehr überweisen müssten, die diese eigentlich gar nicht benötigten.

Bild: Brandenburger Tor in Berlin (Quelle: Andreas Walgenbach / pixelio.de)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten