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Die politische Woche in Berlin: Der Finanzmarktwächter erhebt seine Stimme

07.12.2015 – Berlin_Andreas Walgenbach_pixelioDiese Woche haben die Politiker in Bundestag und Bundesrat vor dem üblichen Jahresendspurt kurz vor Weihnachten noch eine Verschnaufpause. In Berlin kommt daher der Pressekonferenz des Finanzmarktwächters der Verbraucherzentrale Bundesverband eine besondere Bedeutung zu. Die Augen richten sich zudem nach Paris: Einigen sich die Umweltminister auf ein neues wirklich tragfähiges Klimaabkommen?

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV) und die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg haben für Donnerstag zu einer Pressekonferenz eingeladen. Dabei soll eine Sonderuntersuchung des Marktwächters Finanzen über Missstände in der Finanzberatung vorgestellt werden. “95 Prozent der Verbrauchern aktuell angebotenen Verträge fielen durch, da sie nicht oder nur teilweise zu ihrem Bedarf passten”, heißt es vorab in der Einladung zur Pressekonferenz.

Um Angebote für Produkte der Geldanlage oder Altersvorsorge richtig verstehen und vergleichen zu können, seien die Verbraucherinnen aber auf eine angemessene und vertrauenswürdige Beratung angewiesen. Für die Sonderuntersuchung habe die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg daher persönliche Geldanlage- und Altersvorsorgeberatungen der Verbraucherzentralen untersucht und bewertet, ob vorhandene und aktuell angebotene Finanzprodukte dem Verbraucherbedarf entsprechen könnten.

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) bekommt am heutigen Montag vom Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen (SVR) ein Sondergutachten zum Thema “Krankengeld – Entwicklung, Ursachen und Steuerungsmöglichkeiten” überreicht. Gröhe wird sich dazu kurz vor der Presse äußern, ehe dann der Sachverständigenrat seine Überlegungen vor der Bundespressekonferenz erläutert. Die Barmer GEK will zudem am Mittwoch ihren Arzneimittelreport 2015 vorstellen.

Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) wird sich ebenfalls am Mittwoch vor der Presse zu den Ergebnissen der Sitzung des Stabilitätsrates äußern. Der gemeinsam von Bund und Ländern getragene Stabilitätsrat soll langfristig für stabile Haushaltsentwicklungen im Bund und in den Bundesländern sorgen. Viel Beachtung dürfte auch am Mittwoch die neue Konjunkturprognose des Ifo-Instituts finden, die Präsident Hans-Werner Sinn in Berlin präsentieren will. (brs)

Bild: Brandenburger Tor in Berlin. (Quelle: Andreas Walgenbach / pixelio.de)

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