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Der große Unbekannte “Gröhe”

17.12.2013 – groehe-hermannÜberraschungen gibt es im neuen Kabinett Merkel einige, die Position des Gesundheitsministers Hermann Gröhe gehört sicher dazu. Äußerungen und Stellungnahmen zum Thema Gesundheit, Vorsorge und GKV/PKV muss man bei dem ehemaligen CDU-Generalsekretär mit der Lupe suchen, aber man findet sie. z.B. auf Abgeordnetenwatch.

Auf die Frage: “Durch die Fallpauschalen-Regelung ist die aufwendige Behandlung schwerstkranker Kinder finanziell nicht gesichert. Was können und wollen Sie tun, damit eine kostendeckende Vergütung der Behandlung für Schwerst- und Spezialfälle an den Universitäts-Kinderkliniken erreicht wird?” antwortete der damalige Generalsekretär ungewöhnlich ausführlich um zum Ende seiner Ausführungen sogar schon die grobe Politiklinie für die nächste Legislaturperiode zu skizzieren:

Gröhe: “Unabhängig davon ist die in den Bundesländern unzureichende Investitionskostenfinanzierung für die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser zu überprüfen. Zudem ist klar: Wir haben in Deutschland eine grundlegende Diskussion bezüglich langfristiger und tragfähiger Lösungen für unsere Krankenhäuser zu führen. Dies wird eine wichtige gesundheitspolitische Aufgabe in der neu beginnenden 18. Wahlperiode sein. Ich begrüße es in diesem Zusammenhang, dass die Initiative -Ich bin keine Fallpauschale- ihre Petition direkt an das Bundesgesundheitsministerium übergeben wird.”

Ob Gröhe vielleicht schon damals wusste, dass dies einmal sein eigenes Thema werden sollte? (vwh)

Foto: Hermann Gröhe (CDU) ist neuer Bundesgesundheitsminister (Quelle: CDU)

Link: Gröhe zu Themen der Gesundheitsreform

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