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DGUV: Kein Rückgang bei den Arbeitsunfällen

17.03.2015 – Breuer_DGUV_Stephanie_FlossIn Deutschland ist im vergangenen Jahr die Zahl der meldepflichtigen Unfälle nicht weiter zurückgegangen. Wie der Spitzenverband der Berufsgenossenschaften und Unfallkassen sowie die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mitteilten, gab es 2014 in der gewerblichen Wirtschaft und im öffentlichen Sektor 880.326 meldepflichtige Arbeitsunfälle.

Dies entspricht einem leichten Zuwachs gegenüber dem Vorjahreswert von 874.514 gemeldeten Unfällen. So ging 2014 lediglich die Zahl der Unfälle auf dem Weg von der oder zur Arbeit um sieben Prozent auf 172.950 zurück. Gleichzeitig nahm die Zahl der tödlichen Arbeitsunfälle um 18 auf 473 zu. Daneben kamen 322 Versicherte bei einem Wegeunfall ums Leben – fünf mehr als noch 2013.

“Insgesamt liegen diese Entwicklungen im jahrzehntelangen Trend rückläufiger Unfallzahlen”, sagte DGUV-Hauptgeschäftsführer Joachim Breuer. Die leichte Zunahme habe vermutlich mit der nach wie vor boomenden Beschäftigung zu tun, so der Verbandsvertreter. “Ob sich an den Unfallrisiken bei der Arbeit etwas geändert hat, können wir jedoch erst im Sommer mit Sicherheit sagen”, so Breuer weiter. Dann legt die DGUV die endgültige Jahresbilanz für 2014 vor.

Unterschiedliche Entwicklungen verzeichnete der Verband jedoch bei der Schüler-Unfallversicherung. So verzeichneten die zuständigen Unfallkassen im vergangenen Jahr insgesamt 1.256.593 Unfälle beim Besuch der Bildungseinrichtung. Dies sind rund 44.000 Unfälle mehr gegenüber dem Vorjahr. Die Zahl der Schulwegunfälle ging hingegen von 112.225 im Jahr 2013 auf 106.586 im Jahr 2014 zurück, teilte die DGUV mit. (vwh/td)

Bild: Joachim Breuer, Hauptgeschäftsführer der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (Quelle: DGUV)

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