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Deutschlands Bevölkerung wird jünger

06.09.2016 – familie_foto_pixelio_alexandra_hDeutschland verjüngt sich. Erstmals seit der Wiedervereinigung ist das Durchschnittsalter in Deutschland im Vorjahr gesunken. Mit 44,2 Jahren lag es um 0,1 Jahre oder rund einen Monat niedriger als Ende 2014, wie eine Auswertung des Branchenverbandes GDV zeigt. Grund für die Veränderung ist die die hohe Zuwanderung vorwiegend junger Menschen.

Wie das Ergebnis auf Basis der Bevölkerungsdaten des Statistischen Bundesamtes für 2015 zeigt, wuchs die Gesamtbevölkerung im vergangenen Jahr um rund 980.000 auf 82,2 Millionen. Ein Ergebnis der hohen Zuwanderung mit einem Saldo von 1,1 Millionen.

Dabei waren unter den Neuankömmlingen besonders viele junge Menschen aus anderen EU-Staaten und Flüchtlinge. Rund 70 Prozent aller Asylerstantragsteller sind laut Bundesamt für Migration und Flüchtlinge jünger als 30 Jahre.

Die Zahl der unter 20-Jährigen stieg im Vorjahr um rund 2,2 Prozent auf 15,1 Millionen. Die Statistiker errechneten zudem einen noch stärkeren Anstieg der 20- bis 39-Jährigen, 20,1 Millionen Ende 2015 und 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Ergebnis: das Plus bei den jungen und mittleren Altersklassen drückte das Durchschnittsalter insgesamt nach unten.

Trotzdem altert die Bevölkerung in Deutschland trotz Zuwanderung unaufhaltsam aufgrund steigender Lebenserwartung und den im Vergleich zu früher niedrigeren Geburtenzahlen. (vwh/mvd)

Link: “Initiative 7 Jahre Länger”

Bildquelle: Alexandra H. / Pixelio.de

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