Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 
- Anzeige -

Deutschland nach der Wahl – die bAV vor dem Aufbruch?

30.09.2013 – aba_logoDie betriebliche Altersversorgung wird in Zukunft noch mehr zu den Alterseinkommen beitragen müssen, sollen Rentner ihren Lebensstandard halten können. Bereits in den Koalitionsverhandlungen müssen die richtigen Weichen gestellt werden. Eine wirksame Verbreitungsinitiative sowie eine Verbesserung der Rahmenbedingungen auf nationaler und europäischer Ebene sind das Gebot der Stunde, fordert die Arbeitsgemeinschaft für betriebliche Altersvorsorge e.V. (aba).

„Die Betriebsrente gehört ganz oben auf die To-Do-Liste einer neuen Bundesregierung“, forderte der aba-Vorsitzende Heribert Karch in Berlin anlässlich der aba-Herbsttagung. Bereits in die Koalitionsvereinbarung gehöre ein deutliches und unmissverständliches Bekenntnis zum effizientesten System der kapitalgedeckten Altersversorgung. „Die neue Koalition muss den Reformstau abbauen und unerledigte Projekte schnellstens angehen. Das Betriebsrentenrecht muss entschlackt werden, Betriebsrenten müssen wieder leichter administrierbar werden und die Rahmenbedingungen müssen dem Niedrigzinsumfeld angepasst werden“ mahnte Karch.
„Die EU-Niedrigzinspolitik erhöht den Finanzierungsaufwand für die bAV ganz erheblich. Dem muss der Gesetzgeber Rechnung tragen. Der Förderungsrahmen für Pensionskassen, Pensionsfonds und Direktversicherungen muss angehoben werden, damit Arbeitgeber ihre Zusagen so gestalten können, dass Eigenvorsorge nicht verdrängt wird. Die Belastung von Betriebsrentenleistungen mit vollen Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen muss wieder rückgängig gemacht werden“, erklärte der aba-Vorsitzende.

Link: Programm der Herbsttagung (PDF)

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten