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Demografischer Wandel: Tatsache oder Horrorszenario?

01.10.2014 – Demografie_GDVDer demografische Wandel ist keineswegs eine überschätzte Gefahr. Reformen sind notwendig, erklärt GDV-Geschäftsführer Peter Schwark. “Wer mit Verweis auf das trügerische Allheilmittel der Produktivitätsentwicklung die Notwendigkeit von Reformen versucht wegzureden, verteilt Opium fürs Volk”, sagt Schwark anlässlich des heutigen Tags der älteren Menschen und im Widerspruch zu Wirtschaftswissenschaftler Heinz-Josef Bontrup.

Dessen Position: “In Sachen Demografie, so scheint es, sind fast nur noch Demagogen und Profitinteressenvertreter unterwegs. Mit Horrorszenarien einer überalterten Gesellschaft, in der morgen zwei Erwerbstätige einen Rentner versorgen müssten, der Generationenvertrag also nicht mehr tragen würde, werden Ängste geschürt.”

Anhand der zuverlässig prognostitzierbaren Zahl der Rentner und Erwerbstätigen fügt Schwark hier an: “Deshalb ist die Notwendigkeit, die umlagefinanzierte gesetzliche Rente durch kapitalgedeckte Eigen-vorsorge zu entlasten, so richtig und aktuell wie nie.”

Sein Kontrahent im Pro & Contra in der aktuellen Ausgabe der GDV-Positionen sieht “politische Entscheidungen auch nicht alternativlos. Die zuwachsende Produktivität muss nur gerecht verteilt werden”, lautet dessen Fazit. (vwh)

Bildquelle: GDV

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