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Datendiebe: Jedes zweite Unternehmen bereits angezapft

28.08.2014 – Der jährliche Schaden, den Unternehmen in Deutschland durch Industriespionage und Hackerattacken erleiden, beträgt laut dem Bundesministerium des Inneren (BMI) 50 Mrd. Euro. Das Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln schätzt, dass jedes zweite Unternehmen bereits Opfer von Wirtschaftskriminellen wurde. Datenklau in der Entwicklungsphase oder direkte materielle Schäden in der IT-Landschaft sind die Folgen, die sich jährlich schon jetzt auf 20 Mrd. belaufen.

Die Unternehmensberatung Corporate Trust geht davon aus, dass etwa sechs Prozent der Angriffe auf deutsche Unternehmen von staatlichen Geheimdiensten durchgeführt werden. Während das Bundeskriminalamt (BKA) und der IT-Branchenverband Bitkom das „Lagebild Cybercrime“ veröffentlichen (siehe DOSSIER), stellt das IW die Bedrohungssituation in einer Grafik dar.

Laut Grafik kommen die Angreifer vermehrt aus dem asiatischen Raum und haben es vor allem auf Automobil- und Maschinenbau abgesehen. Banken und Versicherer machen 6,3 Prozent der angegriffenen Unternehmen aus. (vwh)

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Grafik: Übersicht des IW zu Cyber-Sicherheitsrisiken. (Quelle: IW)

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