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Daten-Schlamperei verursacht Schäden in Milliardenhöhe

24.10.2014 – CyberattackeDurch falsche oder schlechte Vergabe von Zugriffsrechten entsteht in Deutschland jährlich ein wirtschaftlicher Schaden von bis zu sechs Mrd. Euro. Dies geht aus der aktuellen Corporate Trust Studie “Cybergeddon” des Berliner IT-Spezialisten Protected Networks hervor.

“Das ist ein unhaltbarer Zustand”, meint Stephan Brack, Managing Director der Protected Networks GmbH. “Unternehmen müssen sich dringend den Bedrohungen in der Datenwelt bewusst werden und jeden einzelnen Arbeitnehmer unbedingt zu den möglichen Gefahren sensibilisieren.” Nur wenn Daten strukturiert, Zugriffe auf Interna bei Bedarf beschränkt und Mitarbeiter geschult würden, “können wirtschaftliche Milliardenverluste auch langfristig minimiert werden”, so der IT-Experte.

Viele wirtschaftliche Schäden werden demnach tatsächlich unbewusst durch den Mitarbeiter verursacht. Die größte Gefahr liegt dabei im so genannten “Social Engineering”. Hierbei entwenden Trickbetrüger Unternehmensdaten, indem sie menschliche Eigenschaften wie Mitleid oder Höflichkeit ausnutzen.

Datenjäger täuschen beispielsweise bei Anrufen eine falsche Identität vor und fragen dort nach den gewünschten Informationen. Logindaten werden zudem gerne über Phishing-Mails abgefragt. Laut der aktuellen Corporate Trust Studie stellte “Social Engineering” mit 38,4 Prozent im Jahr 2013 sogar schon die dritthäufigste Angriffsform auf Unternehmensgeheimnisse dar. (vwh)

Link: Die komplette Studie (PDF)

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