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“Das Modell des kollektiven Sparens ist funktionsfähig”

16.07.2015 – Michael Meister_Bundesministerium_fuer_Finanzen“Die Lebensversicherer müssen nicht unbedingt neue Produkte aus dem Hut zaubern”, sagt Michael Meister, Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium, in der Verbandszeitschrift Aktuar Aktuell. Er plädiert angesichts von niedrigen Zinsen und geringer Renditen für eine Weiterentwicklung des Produkts. Dann könne die Lebensversicherung ihre zentrale Rolle als dritte Säule der Altersvorsorge behaupten.

“Das Modell des kollektiven Sparens, bei dem die Versicherungsnehmer an den Überschüssen beteiligt sind, hat sich bewährt und ist auch im Niedrigzinsumfeld unter dem neuen Aufsichtsregime Solvency II funktionsfähig”, ist Meister überzeugt. Spitzenrenditen seien im kollektiven Sparen angesichts der begrenzten Risiken und des großen Kreises der Nutznießer zwar nicht zu erwarten. Dafür profitierten aber Millionen von Altersvorsorgesparen vom Interessensausgleich im Kollektiv und vom professionellen Anlagemanagement der Versicherungsunternehmen – und erhielten darüber hinaus auch noch Versicherungsschutz.

Diese Leistungen sollten nicht unterschätzt werden. “Im Durchschnitt aller Sparer lässt sich mit anderen Anlageformen daher letzten Endes kaum eine signifikant höhere Rendite erreichen”, so der Staatssekretär. (vwh/jko)

Bild: Parlamentarischer Staatssekretär im Bundesfinanzministerium Michael Meister. (Quelle: Bundesministerium für Finanzen)

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