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Das Ende der Steuerparadiese – Cayman Inseln kooperieren

22.08.2013 – CaymanEine Nachricht mit Signalcharakter: Die Vereinigten Staaten von Amerika haben mit Vertretern der Cayman Islands eine zwischenstaatliche Lösung zur Vermeidung von Steuerschlupflöchern getroffen. Damit wird es für reiche US-Bürger schwer bis unmöglich, zukünftig ihr Vermögen dem heimischen Fiskus zu entziehen. Weitere Länder sollen folgen, berichtet das Handelsblatt.

Zwischen den Vereinigten Staaten und der Inselgruppe gilt nun der Foreign Account Tax Compliance Act, auch Fatca genannt. Das Gesetz aus dem Jahr 2010 erschwert es, Gelder im Ausland zu verstecken. Grund ist, dass ausländische Banken ihre Konten der US-Steuerbehörde Internal Revenue Service (IRS) offenlegen müssen. Andernfalls droht eine Quellensteuer von bis zu 30 Prozent. Die Konten der US-Steuerbürger werden vom Staat zunehmend ins Visier genommen.

Auch andere karibische Rechtsgebiete mit einer bedeutenden Finanzbranche, darunter Bermuda und die Bahamas, zählen zu Dutzenden von Ländern, mit denen Gespräche über gleichartige Abkommen geführt werden. In den zwischenstaatlichen Abkommen wird vereinbart, dass die Banken ihre Informationen mit ihren Heimatbehörden teilen und diese die Daten an die IRS weiterleiten.

Foto: Die Cayman Inseln, ein Paradies bald nur noch für Touristen (Quelle: vvw)

Link: Das Ende der Steuerparadiese

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