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Code of Conduct als Innovationsmotor

11.02.2014 – gdv-logoAls der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) vor knapp einem Jahr einen Code of Conduct für die Versicherungsbranche formulierte – sogar offiziell von Daten- und Verbraucherschützern zertifiziert – gab es nicht wenig an Befürchtung, ein neues Regelwerk könnte den Vertrieb weiter einengen, Bürokratie vermehren und die Kundengewinnung sogar beeinträchtigen. Das Gegenteil ist eingetreten, wie eine Erhebung unter den Unternehmen dokumentiert. Der Kodex wirkt vielmehr als Katalysator für Innovationen.

Denn der neue Datenschutzkodex des GDV berührt sämtliche Sparten und Bereiche der Unternehmen, dementsprechend sind auch die Tiefenwirkungen in die interne Strukturen der Versicherer hinein, Stichwort IT. Wenn hier Eingriffe notwendig sind, ist gleich die gesamte Architektur betroffen, d.h. bei der Entstehung und Verwaltung von Personendaten, bei der Prozessdokumentation, bei der Mitarbeiterführung intern und extern, sowie der Kundenverwaltung, überall hier greift der Kodex an und entwickelt eine eigene Innovationskraft, beschleunigt mithin die Modernisierung.
Während der Vorbereitung und Einführung gefürchtet, hat sich der Code of Conduct mittlerweile sogar zu einem eigenen Asset entwickelt, mit dem die Versicherer werben, das Vertrauen der Kunden gewinnen und Transparenz als Verkaufsargument promoten. Darüber hinaus bestätigten in einer jüngst publizierten Studie fast zwei Drittel der befragten Unternehmen, dass sie weitere Vermarktungsaktionen wie Online-Specials, Online-Anzeigen, Fernsehspots, Informationsbroschüren, Schulungen der Mitarbeiter und Informationen im persönlichen Kundengespräch planen. (vwh)

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