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Ex-Chef des Versicherungsamtes fordert Standards für Gesundheits-Apps

28.10.2015 – Maximilian Gaßner fordert gesetzliche Standards im Bereich von mobilen Gesundheits-Apps. “Aus der fließenden Grenze zwischen Entertainment und ernsthafter Medizin ergeben sich neue Gefahren”, warnt der Präsident a.D. des Bundesversicherungsamtes. Konkrete Pläne seitens der Politik gibt es noch nicht.

Diesen Gefahren, schreibt er zusammen mit Jens M. Strömer in einem aktuellen Beitrag der VersR, müsse mit spezifischen mHealth-Leitlinien entgegenwirken (siehe DOSSIER). Mehr als 200.000 Apps mit Gesundheitsbezug gibt es allein im App Store für iPhone und Co. Das hat die Uni Freiburg jüngst festgestellt.

Fitness-Tracker, Gesundheitstagebuch, Ernährungsberater – die Spreu vom Weizen zu trennen, ist schwierig. “Der Markt ist schnelllebig und kaum zu regulieren”, zitiert der aktuelle Focus Urs-Vito Albrecht von der Hochschule Hannover. “Nutzer sind deshalb selbst in der Verantwortung, wenn sie keinen Schaden haben wollen.”

Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) indes stellt zu mangelnder Transparenz und Sicherheit bei den mHealth-Anbietern im Vergleich mit der geplanten Gesundheitskarte beispielsweise fest: “Solch hohe Standards sind bei privaten Anbietern von Apps oftmals nicht gegeben.”

Andrea Voßhoff, die Datenschutzbeauftragte des Bundes, fordert mehr Transparenz seitens der Anbieter, was mit den Gesundheitsdaten der Kunden passiert. (vwh/ku)

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