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BVK erleichtert über Prips-Verordnung

08.04.2014 – bvk_logoMit Freude und Erleichterung hat der Bundesverband der Versicherungskaufleute (BVK) auf die finale Entscheidung von EU-Parlament, Ministerrat und Kommission im sogenannten Trilog auf die finale Entscheidung zu Verordnungstexten für die Finanzprodukte reagiert. Anzuwenden wäre diese Verordnung zwei Jahre nach Veröffentlichung, vorausichtlich ab Mitte 2016.

Erfreulich ist, dass die Annex-Lösung vom Tisch ist und es nur ein Kurzinformations-Dokument geben wird. Damit ist einer Forderung des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute (BVK) Rechnung getragen worden, wonach ein zusätzliches Informationsblatt, in dem auch noch die Kosten offengelegt werden sollten, für den Verbraucher kontraproduktiv ist. Außerdem ist der BVK der Auffassung, dass die Diskussion um die Offenlegung der Provisionen nicht im Rahmen einer Verordnung zu den Prips-Produkten getroffen werden sollte, sondern zielgerichtet im Rahmen der europäischen Vermittlerrichtlinie IMD II zu führen ist. Wie der Text im Detail aussehen wird und welche Produkte davon umfasst sein werden, muss jedoch abgewartet werden. Hier sind die drei europäischen Aufsichtsbehörden (Eiopa, Esma und Eba) gefragt, eine praktische Ausgestaltung zu finden.

Insbesondere die Frage der Lebensversicherung als Prips-Produkt wird der BVK im Auge behalten. „Die Lebensversicherung ist systematisch ein Versicherungsprodukt und kein Anlageprodukt. Sie dient als Produkt zur Altersvorsorge und stellt einen Vertrag mit langfristiger Bindung dar, in dem die garantierten Leistungen für die Versicherungsgemeinschaft Vorrang haben vor möglichst hohen Auszahlungen an Einzelne“, fordert BVK-Präsident Michael H. Heinz. (vwh)

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