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BVK befürchtet “Frühverrentungsorgien”

29.01.2014 – bvk_logoDer größte Vermittlerverband Deutschlands, der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK), ist der Auffassung, dass die individuelle Lebensleistung Maßstab für einen finanziell abgesicherten Lebensabend sein soll. Die gesetzlichen Pläne der Großen Koalition zur Leistungsverbesserung der gesetzlichen Rente, die jetzt in den Bundestag eingebracht werden, sieht der BVK deshalb sehr kritisch.

„Dabei wird die deutsche Rentenversicherung einerseits durch versicherungsfremde Leistungen wie die Aufstockung der Mütterrenten zusätzlich belastet, andererseits wird die gesetzlich vorgeschriebene Absenkung des Rentenbeitrags ausgesetzt, was die Lohnnebenkosten auf einem hohen Niveau hält und den Faktor Arbeit verteuert“, verdeutlichte BVK-Präsident Michael H. Heinz die Kritikpunkte des BVK. „Das ist beschäftigungspolitisch kontraproduktiv. Anstatt auf Kosten der Steuerzahler Frühverrentungsorgien mit 63 zu feiern und den Rentenbeitragssatz künstlich hoch zu halten, empfehlen die Versicherungskaufleute den politischen Entscheidungsträgern, weiter auf dem Pfad zu bleiben, der die private Altersvorsorge fördert.“

In diesem Sinne sieht der BVK die Gesetzesrichtung, die zu Beginn des Jahrtausends mit der Förderung der kapitalgedeckten Absicherung etwa über die Riester- und Rürup‑Renten und die betriebliche Altersvorsorge beschritten wurde, als richtig an. „Wichtig wäre, auch in Hinblick auf die junge Generation, zu zeigen, dass in der privaten Altersvorsorge die Zukunft liegt und nicht in der Zunahme von staatlichen Transferleistungen, die aufgrund einer drohenden staatlichen Überschuldung nicht nachhaltig sein können“, sagte Michael H. Heinz weiter.

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