Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

- Anzeige -

Bundestagswahl 2013 – Was kosten die Wahlversprechen?

10.07.2013 – Der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Prof. Michael Hüther, wird heute in einem Pressegespräch die Analyse des Instituts zu den Kosten der Wahlversprechen vorstellen.

Bereits Ende Mai veröffentlichte das Handelsblatt Zahlen des Bundesfinanzministeriums, die hochrechnen, dass die Umsetzung der Wahlversprechen von Bundeskanzlerin Angela Merkel 28,5 Milliarden Euro kosten würde. Allein die angekündigte Erhöhung des Grundfreibetrags für Kinder auf das Niveau der Erwachsenen sowie eine entsprechende Erhöhung des Kindergeldes würde Mehrausgaben in Höhe von 7,5 Milliarden Euro verursachen. Bei der SPD ist das große Thema die Rente. Neben einer geplanten Mindestrente soll es auch eine stufenweise Anpassung der Ost- an die Westrente geben. Die SPD selbst rechnet bei den Rentenversprechen mit Mehrkosten von bis zu 27 Milliarden Euro im Jahr 2030. Das Arbeitsministerium unter Ursula von der Leyen kalkuliert sogar knapp 93 Milliarden. Bei der Neuordnung des Kindergeldes entstehen nach Angaben der SPD Mehrausgaben von drei bis vier Milliarden Euro. Große Investitionen will die SPD für die Modernisierung der Infrastruktur in Deutschland – bis zu 80 Milliarden Euro in Wohnungen, Straßenbau und Bildung. Die Grünen gehen zurückhaltender vor als die SPD: Eine Gesamtsumme von 50 investierten Milliarden Euro soll über vier Jahre zusammenkommen. Auch sie planen wie die SPD vor allem Bildungs- und Betreuungsinvestitionen, ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Energiewende. Zur Gegenfinanzierung setzen die Grünen ausschließlich auf Steuererhöhungen.

Link: Institut der deutschen Wirtschaft Köln

- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten