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Bundestag beschließt Aufbau des Finanzmarktwächters

30.06.2014 – Nach dem Beschluss des Haushaltsausschusses vom 5. Juni 2014 hat am Freitag der Bundestag eine Anschubfinanzierung für den Finanzmarktwächter noch in diesem Jahr bewilligt. Dieser soll für Transparenz am Finanzmarkt sorgen und den Interessen der Verbraucherinnen und Verbraucher mehr Gewicht verleihen.

Zur Anschubfinanzierung werden 2,5 Mio. Euro im Haushalt 2014 bereitgestellt, wie Fachpolitiker von Union und SPD am Freitag in Berlin mitteilten. Ziel ist es, die Arbeit mehrerer Verbraucherzentralen zu verstärken. Sie sollen bundesweit Beschwerden von Verbrauchern erfassen und Politik und Aufsichtsbehörden auf Fehlentwicklungen hinweisen. Dazu Gerd Billen, ehemaliger Chef der Verbraucherzentralen in Deutschland:

“Wir haben uns für dieses Projekt sehr eingesetzt und freuen uns über diese Entscheidung des Haushaltsausschusses. Mit der Einrichtung eines Finanzmarktwächters sollen Verbraucherinnen und Verbraucher künftig stärker geschützt werden. Es ist gut, dass wir mit diesem Projekt nun schnell beginnen können. Auch die Einführung eines Sachverständigenrats für Verbraucherfragen ist ein wichtiger Schritt für besseren Verbraucherschutz”, sagt der Staatssekretär im Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz zur Entscheidung des Haushaltsausschusses.

Die Aufgaben des Finanzmarktwächters sind die Beobachtung und Analyse des Finanzmarktes und die frühzeitige Identifizierung von Fehlentwicklungen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen an die zuständigen Behörden weitergeleitet werden und so verarbeitet werden, dass die Verbraucher daraus verlässliche und nützliche Informationen ziehen können. (vwh)

Links: DOSSIER, Handelsblatt: “Finanzmarktwächter“ soll 2014 starten

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