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Bundesregierung denkt an Aufhebung des Kinderstichtags in der Rente

20.12.2013 – kuppel-bundestagDie neue parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), Gabriele Lösekrug-Möller (SPD), verteidigte im Plenum die Aussetzung der Beitragsabsetzung mit den vielen rentenpolitischen Vorhaben. Dabei ging sie noch über die im Koalitionsvertrag vereinbarten Dinge hinaus.

Bei der Mütterrente (für Mütter, die Kinder vor 1992 geboren haben) geht es zunächst darum, die Kindererziehung mit einem Rentenentgeltpunkt auf dann zwei aufzustocken. Mütter, die Kinder ab 1992 bekommen haben, erhalten drei Entgeltpunkte gut geschrieben, wobei der Staat die Finanzierung dieser Rentenansprüche übernimmt. Lösekrug-Möller sprach sich dafür aus, diesen Kinderstichtag völlig zu beseitigen. Dies dürfte dann aber nochmals bis zu 6,5 Milliarden Euro im Jahr kosten. Diese Gelder müssten dann wirklich aus dem Bundeshaushalt kommen, aber für Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und ihrem Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) steht fest, dass ein schuldenfreier Haushalt absoluten Vorrang hat. (brs)

Foto: Neues Leben unter alter Kuppel: Die Debatte über die Absenkung der Rentenbeiträge geht weiter (Quelle: ak)

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