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Bundesrat: Aktionsplan für Energie-Effizienz

11.04.2014 – bundesrat-saal-150Der baden-württembergische Umweltminister, Franz Untersteller, will heute im Bundesrat einen Energie-Effizienz-Aktionsplan für Gebäude in die Entschließung bringen. Der Vorstoß zielt darauf ab, dass dieser Entscheid in die Ausschüsse der Länderkammer zur weiteren Beratung weitergeleitet wird. Entsprechende Modernisierung, das hat nicht zuletzt die heute endende Hannover Messe gezeigt, begleiten die Versicherer im großen Rahmen wie auch im privaten Bereich.

Das Land Baden-Württemberg fordert, die Erhöhung der energetischen Sanierungsquote auf mindestens zwei Prozent festzusetzen. Auch müsse eine „Stärkung des Sanierungsfahrplans als Instrument zur zielgerichteten Gebäudesanierung in abgestimmten Teilschritten“ erreicht werden. Notwendig sei eine „Senkung des Primärenergieverbrauchs bis 2050 um 50 Prozent gegenüber 2010“. Fossile Energieträger müssten durch eine höhere Energie-Effizienz eingespart und durch erneuerbare Energien weitgehend ersetzt werden. Rund 40 Prozent der gesamten Endenergie werden in Gebäuden verbraucht. Daher ist das Energiesparen in diesem Sektor so wichtig.

Auch die Versicherer stellen sich zunehmend auf das Energiesparen im häuslichen Bereich ein. Immer mehr trägt das Gesamtsystem der Haustechnik mit Solaranlage, Wärmepumpe, Energiespeicherung und Steuerung einzelner Geräte zum Energiesparen bei. „Der Trend geht hier eindeutig zu Haustechnikpolicen, die Sachschäden und Betriebsunterbrechungsschutz im Gesamtpaket bieten”, berichtet  Uwe Janssen, Abteilungsleiter Betrieb und Schaden Technische Versicherungen der R+V Versicherung gegenüber VWheute (siehe DOSSIER).

Auf der Hannover Messe wurde die Kooperation von Versicherern und Industrieunternehmen bei der energetischen Neuausrichtung demonstriert. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) präsentierte dort  einen Leitfaden zum Risikomanagement von Offshore-Windparks. In der Nordsee sind die Gefahrenpotenziale wegen der von der Küste weit entfernten Windanlagen besonders hoch. In der Vergangenheit gab es besonders viele Schäden an Kabeln, weil sich diese über lange Distanzen schwer verlegen lassen. Überdies sind die Kumulrisiken besonders ausgesprägt. Der Leitfaden soll dazu beitragen, die Gefahrenpotenziale zu verringern. (ki)

Foto: Plenum Bundesrat (Quelle: Bundesrat)

Link: Entschließungsantrag des Landes Baden-Württemberg „Umsetzung der Energiewende – Verbesserung der Energieeffizienz”

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