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Buchtipp: Lösegeldforderungen und moderne Piraterie

06.10.2014 – 40_Buchtipp_LoesegeldDie wirtschaftlichen Schäden und die hohen Lösegeldforderungen stellen die Opfer moderner Piraterie vor die Frage der Versicherbarkeit ihrer Interessen. “Die Frage der Versicherbarkeit von Lösegeld bei Pirateriefällen” von Michael Fuchs beschäftigt sich mit diesem Thema. Die Gefahr der modernen Piraterie zeigt sich – außer in der Wegnahme, Beschädigung und Zerstörung versicherter Interessen sowie in der Transportverzögerung und im Frachtausfall – vor allem in Form von Entführungen von Schiffen und Schiffsbesatzungen mit Lösegeldforderungen.

Das Werk beschäftigt sich mit den versicherungsrechtlichen Problemen der Seepiraterie und den dazu komplementären seerechtlichen Deckungsvoraussetzungen bzw. Haftungsbegründungen aus dem allgemeinen Zivil-, Arbeits-, Umwelt- und Sozialversicherungsrecht, mit der vertraglichen Haftung des Reeders sowie mit Zurechnungsfragen. Rückgriffsmöglichkeiten nach dem Recht der GoA werden unter dem Aspekt der Fürsorgepflicht des Reeders gegenüber dem P+I-Versicherer sowie gegenüber der gesetzlichen Kranken- und Unfallversicherung behandelt.

Zentraler Untersuchungsgegenstand bilden die erheblichen Unsicherheiten der Schadensregulierung von Lösegeldforderungen im maritimen Sektor. Fragen zur Versicherung von pirateriebedingten Substanz-, Verzögerungs- und Ausfallschäden werden kursorisch erörtert, arbeits-, straf-, staats- und völkerrechtliche Probleme behandelt, soweit sie zur Lösung von aufgeworfenen Haftungs- und Deckungsfragen beitragen. (vwh)

Link: Michael Fuchs – Die Frage der Versicherbarkeit von Lösegeld bei Pirateriefällen (Direktlink zum Buch)

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