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Buchtipp: Erinnerungen eines Aktuars

21.12.2015 – buchtipp_kw5215Diese Lebenserinnerungen sind in mehrfacher Hinsicht bemerkens- und lesenswert. Ihr Erscheinen ist eine Premiere. Denn bislang hat kein deutscher Aktuar, wie die Wirtschaftsmathematiker heute heißen, seine Lebensgeschichte ausführlich veröffentlicht. Hans Laux brachte gute Voraussetzungen für sein Vorhaben mit, einerseits den Berufsweg und die Familiengeschichte, andererseits seine aktuariellen Tätigkeitsfelder, die sich in einer Vielzahl von Publikationen niedergeschlagen haben.

Die Dreiteilung wurzelt in der Entstehungsgeschichte dieser Memoiren, die sich ursprünglich auf die Kinderzeit beschränken sollten und für die Familie und enge Freunde gedacht waren. Oft wurde gefragt, wie es denn weiterging. Das hat den Autor bewogen, die Teile B (“LX der Aktuar”) über seine berufliche Entwicklung und C (“Privatissimum”) über sein Familienleben hinzuzufügen.

Aufmerksamkeit erweckt schon der erste Satz: Wer am 31. Dezember 1929 abends um sieben in Köln auf die Welt gekommen ist, kann sich zwar nicht mit Fug und Recht aber doch mit Unfug und gewissem Unrecht als eine der letzten Ausgeburten der Golden Twenties bezeichnen. In ähnlicher Weise durchziehen originelle oder humorvolle Bemerkungen das ganze Buch.

Höhepunkte der Lebensgeschichte sind unter anderem die Ereignisse am Kriegsende in Köln, die Berufserfahrungen in den beiden ersten Stellen und die Hinwendung zum Bausparen sowie das Kennenlernen seiner zweiten Ehefrau, das er selbst einmal als modernes Märchen charakterisiert hat.

Die Lektüre ist allen Lesern zu empfehlen, die an zeitgeschichtlichen Darstellungen am Beispiel einzelner Personen interessiert sind. Die Trilogie liefert das Lesevergnügen gratis mit. (vwh/td)

Link: Trilogie meines Lebens. Erinnerungen eines Aktuars. (Online-Shop)

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