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Brüsseler Banken-Monopoly

12.07.2013 – FahrenschonHeftiger Gegenwind baut sich beim Stichwort „Zentrale Bankenabwicklung“ zur Zeit in Deutschland auf. Auslöser für die Empörung sind die neuesten Vorschläge von EU-Wettbewerbskommissar Michel Barnier. Danach sollen die kürzlich für die einzelnen Mitgliedstaaten entwickelten Schließungskonzepte nicht überlebensfähiger Banken europäisch verbindlich werden.

Die Reaktion aus Deutschland ließ nicht lange auf sich warten: „Es ist für uns indiskutabel, wenn die von den deutschen Kreditinstituten geleisteten Beiträge für die Rettung von Banken aus anderen Mitgliedstaaten herangezogen werden“, kontert kompromisslos der Präsident des Bundesverbandes Öffentlicher Banken Deutschlands (VÖB), Gunter Dunkel. Für „grundfalsch“ hält das der Präsident des Sparkassen- und Giroverbandes (DSGV), der frühere Bayerische Finanzminister Georg Fahrenschon.
Die Brüsseler Pläne „schießen übers Ziel hinaus“. Die öffentlichen Banken fordern im Schulterschluss mit der deutschen Bundesregierung ein Netzwerk von nationalen Abwicklungsbehörden. Eine weitere europäische Behörde lehnen sie kategorisch ab,“ weil sie keinerlei Vorteile, aber zu massiven zusätzlichen Belastungen für Banken führt”, so der Präsident des Spitzenverbandes der Landes- und Förderbanken.

Foto: Sparkassenpräsident Georg Fahrenschon versus Brüssel (DSGV)

Links: VÖB lehnt Abwicklungsmechanismus ab, Brüssler Banken Monopoly, Interview mit dem Sparkassenpräsidenten Georg Fahrenschon

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