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Britische Horrorszenarien: EU-Austritt und Ratenverfall

19.11.2014 – London_Christiane Neuheuser_pixelioVon VWheute-Korrespondent Philipp Thomas. Ein EU-Austritt wäre für den Finanzmarktplatz London fatal. Entsprechende politische Entwicklungen werden in der Branche argwöhnisch beäugt. Lloyd’s und seine Syndikate leiden zudem unter dem Ratenverfall durch das Überangebot an neuen Bermuda-Gesellschaften.

Noch immer schwebt das Damoklesschwert eines Referendums zur EU-Mitgliedschaft über der Volkswirtschaft, die sich in 2014 deutlich mehr prosperiert als die kontinentaleuropäischen Pendants. Die Bestrebungen rechtsgerichteter Politik, sich von der EU loszusagen nehmen zu, vor allen Dingen seit die eine zusätzliche Beitragsrechnung über rund zwei Mrd. britischer Pfund zugestellt hat.

Für den Finanzstandort wäre ein EU-Austritt – am 7. Mai 2015 wird das britische Unterhaus gewählt – ein fatales Signal. Denn die sogenannte Niederlassungsfreiheit für britische Finanzdienstleister auf dem EU-Kontinent wäre mit einem Schlag Geschichte.

Die Londoner City würde sich mit großer Wahrscheinlichkeit nach Alternativstandorten umsehen: es winken Dublin, Frankfurt, Luxemburg oder Den Haag.
Ein Überangebot an Bermuda-Gesellschaften und Assekuranz-Surrogaten trübt den Expertenblick auf Jahre im Voraus hinsichtlich des Ratenniveaus.

Bildquelle: Christiane Neuheuser/ pixelio

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