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Sieben meldepflichtige Attacken pro Jahr

26.07.2016 – Sicherheit_Cyber_fotolia Ein Jahr nach Inkrafttreten vom “Gesetz zur Erhöhung der Sicherheit informationstechnischer Systeme” zieht das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine erste Bilanz. Insgesamt sind bislang sieben Meldungen wegen Cyberattacken eingegangen, wie das IT-Nachrichtenportal heise online berichtet. Weitere Details zu den Angriffen veröffentlicht das BSI demnach nicht.

Laut Gesetz müssen bestimmte Unternehmen schwerwiegende Cyberattacken dem BSI melden, darunter Strom- und Wasserversorger, Telekom-Unternehmen oder Krankenhäuser. Der Grund: ein erfolgreicher Angriff auf die IT-Infrastruktur kann weitreichende Folgen haben.

Nach dem Bericht geht der IT-Branchenverband Bitkom davon aus, dass bislang nicht alle meldepflichtigen Vorfälle an die Behörde weitergegeben worden sind. Grund für dieses Einschätzung sei, dass das Gesetz zunächst nicht klar definiert habe, welche Branchen Angriffe melden müssen. Zudem seien den betroffenen Unternehmen und Einrichtungen die Meldewege noch nicht durchgängig bekannt. (vwh/mvd)

Bildquelle: Sicherheit_Cyber / Fotolia

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