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IDD: Verbraucherschutz darf nicht auf der Strecke bleiben

04.02.2016 – heinz-150Der Verbraucherschutz darf bei der Umsetzung der EU-Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) in nationales Recht nicht auf der Strecke bleiben, fordert der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute (BVK). So soll der Gesetzgeber die bestehenden inländischen Regelungen des Versicherungsvermittlerrechts gemäß Versicherungsvertragsgesetz und Versicherungsvermittlungsverordnung beibehalten.

“Wir begrüßen aber, dass die IDD ihren Anwendungsbereich auf den Direktvertrieb und den Internetvertrieb ausweitet”, sagt BVK-Präsident Michael H. Heinz. Er fordert zudem, “dass diese in der IDD vorgesehene Gleichbehandlung aller Versicherungsvertriebe endlich auch in Deutschland umgesetzt wird”.

Zudem sollen nach Ansicht des BVK auch die Anforderungen der Initiative der deutschen Versicherungsbranche “gut beraten” übernommen und das spartenübergreifende Sachkundesystem in Deutschland beibehalten werden. “Schließlich sind die Anforderungen von ‘gut beraten” doppelt so hoch und das deutsche Qualifizierungssystem genügt einer ganzheitlichen Kundenberatung”, ergänzt der BVK-Präsident: “Denn der BVK nimmt den Verbraucherschutz ernst.”

Außerdem führe eine Fokussierung des Gesetzgebers auf die Vergütung zu falschen Anreizen im Verbraucherschutz, so der BVK weiter. So könne die Qualität der Versicherung kann nicht alleine an der Provisionshöhe festgemacht werden. (vwh/td)

Bild: BVK-Präsident Michael H. Heinz (Quelle: BVK)

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