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BGH stärkt Rechte der Gebrauchtwagenkäufer

08.10.2013 – MaybachKäufer eines Gebrauchtwagens mit Garantie können ihre Werkstatt frei wählen. Klauseln, die Garantieansprüche an Arbeiten in Vertragswerkstätten des Herstellers binden, sind unwirksam. Die Garantie für Gebrauchtwagen kann nicht mit einer Verpflichtung zu Wartungen oder Inspektionen des Autos nur in Vertragswerkstätten gekoppelt werden. Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschieden (Az.: VIII ZR 206/12).

Im aktuellen Fall hat der Kläger ein gebrauchtes Auto mit einjähriger Garantie gekauft. Fünf Monate später nahm er den Kundendienst für seinen Wagen in einer freien Werkstatt in Anspruch. Als das Auto wenige Monate später wegen eines Schadens an der Ölpumpe liegen blieb, sollte der Besitzer die Reparaturkosten von 3.300 Euro selbst zahlen. Dem Urteil zufolge greift nun jedoch die Garantie des Gebrauchtwagenhändlers. Damit unterscheidet sich das Verfahren bei Gebrauchtwagen grundsätzlich von dem bei Neuwagen. Garantiezusagen beim Kauf von Neuwagen dürfen weiterhin vom Service in Vertragswerkstätten abhängig gemacht werden.

Foto: Damit fährt man besser doch in die Fachwerkstatt: Modell der eingestellten Marke Maybach (Quelle: ak)

Link: BGH stärkt Rechte für Gebrauchtwagenkäufer

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