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Betriebliche Krankenversicherung vor Neuregelung

21.11.2014 – Die bKV steht vor einer Neuregelung, kommende Woche wird die Bundesregierung einen entsprechenden Gesetzesentwurf prüfen. Gegenwärtig befindet sich die Sachbezugsregelung in der Prüfung durch den Gesetzgeber.

Im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens für ein Gesetz zur Anpassung der Abgabenordnung an den Zollkodex der Europäischen Union und zur Änderung weiterer steuerrechtlicher Vorschriften (Jahressteuergesetz 2015) hat der Bundesrat am 7. November einer Empfehlung seines Finanzausschusses zugestimmt, die vorsieht, den Anwendungsbereich der 44-Euro-Freigrenze deutlich einzuschränken, was auch die bKV betreffen würde.

Ein besonderes Geschenk ist damit in Gefahr (siehe DOSSIER). Dabei hatte die Versicherungswirtschaft begonnen, sich um die betriebliche Krankenversicherung als Versorgungskonzept zu bemühen. Gerade im Kampf um die besten Köpfe hatte das Thema für Unternehmen, die qualifizierte Mitarbeiter gewinnen und dauerhaft an sich binden wollen, einen zunehmend wichtigere Stellenwert eingenommen. Erst jüngst hatte sich Uwe Jüttner, bKV-Experte des Versicherungsmaklers Aon Risk Solutions, bei VWheute für politische Akzeptanz eingesetzt:

“Der Bundesregierung muss klar werden: Um die Auswirkungen des demografischen Wandels zu mildern, muss die bKV im Rahmen der steuerfreien Zukunftssicherungsleistungen anerkannt werden. Unternehmen und Mitarbeiter benötigen Rechtssicherheit. Die Vorteile der bKV für unser Sozialsystem sind offensichtlich: Sie bietet im Rahmen eines betrieblichen Gesundheitsmanagements eine gute Möglichkeit, die gesetzlichen Kassen zu entlasten.”

Ob derartige Bestrebungen, auch die nach einer Durchführungsverordnung, nun Makulatur sind, wird sich am Montag bei der öffentlichen Sitzung des Finanzausschusses, zeigen. (vwh/epo)

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