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Betreuungsgeld – der Ansturm fehlt

29.07.2013 – Die öffentlichen Verwaltungen der rot-grün regierten Bundesländer scheinen nur wenig für das Betreuungsgeld zu werben. Und das, obwohl das Bundesgesetz dazu längst verabschiedet ist.

In vielen Bundesländern wurden nur wenige Anträge für das Betreuungsgeld gestellt, das ab August bezogen werden kann, berichtet Der Spiegel in seiner heutigen Ausgabe. Damit werden Mütter und Väter unterstützt, die sich in den ersten Jahren nach einer Geburt des Kindes in Vollzeit zuhause der Erziehung widmen. Das Nachrichtenmagazin zieht Bilanz: “Thüringen zählt bislang keinen einzigen Antrag”, Mecklenburg Vorpommern “nur 44″. Das Blatt zitiert eine Regierungssprecherin von Rheinland-Pfalz. Dort heißt es, von einem Ansturm könne “keine Rede” sein. Das Thüringer Sozialministerium verlautbart: “Das ist nicht unser Lieblingsprojekt, sondern das des Bundes”. Die SPD-Parteivorsitzende und Sozialministerin von Mecklenburg-Vorpommern Manuela Schleswig findet sich in dem Artikel mit den Worten wieder, dass “das Betreuungsgeld an den meisten Familien vorbeigeht”. Die Befürworterin des Betreuungsgeldes Christine Haderthauer (CSU) hingegen setzt auf eine umfangreiche Informationsversorgung der Haushalte. Bis Ende voriger Woche sind nach Angaben einer Sprecherin der Behörde an 2755 Haushalte im Freistaat fast vollständig ausgefüllte Anträge verschickt worden, die nur noch zurückgeschickt werden müssten. 500 Anträge seien bereits eingegangen.

Link: Beitrag auf spiegel.de

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