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Beschwerden gegen Schweizer Versicherer nehmen zu

21.04.2015 – Die Zahl der Anfragen und Beschwerden gegen Schweizer Versicherer ist im vergangenen Jahr leicht um 0,6 Prozent auf 3.229 angestiegen (Vorjahr: 3.207). Das gab die Schweizer Ombudsstelle bekannt. Dabei konnten 2.831 Fälle direkt mit den Versicherten erledigt werden. In 398 von 1.441 schriftlich eingereichten Beschwerdefällen kam es zu einer Intervention beim involvierten Versicherer.

Mit einem Anteil von 50 Prozent lag der Schwerpunkt nach Angaben der Ombudsstelle erneut bei der Personenversicherung. Dabei handelte es sich vor allem um Beschwerden gegen Versicherer von Krankentagegeld oder Unfallversicherungen. Anlass dafür waren vor allem die Ablehnung oder Einstellung von Leistungen.

Den deutlichsten Anstieg gab es nach Angaben der Schweizer Ombudsstelle bei den Reiseversicherern. Hier stiegen die Beschwerden im vergangenen Jahr von 161 auf 212. Hintergrund waren vor allem Deckungsablehnungen von Reise-Annullationskosten im Zusammenhang mit chronischen Krankheiten, so die Ombudsstelle.

Auch bei den Rechtsschutz-Versicherungen verzeichnete die Imbudsstelle einen spürbaren Anstieg von 239 auf 304 Fälle. Gründe dafür seien die “wachsende Anspruchshaltung von Versicherten” sowie vermehrte Kündigungen im Schadenfall, teilte die Ombudsstelle mit. (vwh/td)

Links: Jahresbericht 2014 des Schweizer Ombudsmanns, Versicherungsombudsmann meldet Beschwerdeflut zum Jahresende (Tagesreport vom 09.02.2015)

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