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Bei den Versicherern bröckeln die Riester-Zahlen

02.10.2013 – Die Versicherer müssen das zweite Quartal in Folge einen Netto-Bestandsrückgang hinnehmen. Im zweiten Quartal 2013 nahm die Zahl aller Riester-Verträge gegenüber dem ersten Quartal um 66.000 auf 15,758 Millionen zu. Dabei wurden die Daten für das erste Quartal bei den Investmentfonds-Verträgen nach oben revidiert, was dann doch noch zu einem leichten Quartalsgewinn per Ende März von insgesamt 13.000 Riester-Verträgen führte.

Bei den Riester-Versicherungsverträgen ging der Bestand im zweiten Quartal um 27.000 auf noch 10,898 Millionen zurück, was aber immer noch einem Marktanteil von gut zwei Drittel entspricht. Bereits im ersten Quartal hatte sich erstmals eine Abnahme um 31.000 Riester-Verträge eingestellt. Nach jüngsten Daten des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) hatte das Riester-Neugeschäft bereits im vergangenen Jahr auf rund 610.000 (Vorjahr: 946.000) Verträge deutlich abgenommen. Per Saldo hatte sich der Bestand nach Bereinigung um Abgänge aber nur um rund 63.000 Verträge erhöht. Dies war ein Plus von nur noch 0,6 Prozent. Im besten Jahr 2006 hatte der Bestand noch um 41,4 Prozent ausgeweitet werden können. Seit dem Jahr 2009 gab es nur noch Zuwächse im stetig abnehmenden einstelligen Bereich. Ähnlich das Bild bei den Banksparplänen (siehe DOSSIER).

Link: Weiterführende Informationen

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