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Bei Auszahlungen einer bAV voller Kassenbeitrag fällig

22.01.2014 – hammer-gerichtshammer-richterhammerFreiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung müssen volle Beiträge auf die Auszahlungen einer Direktversicherung der betrieblichen Altersversorgung zahlen. Das gilt auch, wenn sie die Versicherung nach dem Ausscheiden aus dem Betrieb übernommen und mit eigenen Beiträgen fortgeführt haben.

Die Ärzte Zeitung berichtet: Hintergrund der Entscheidung des Landessozialgerichts (LSG) Rheinland-Pfalz [Az.: L 5 KR 65/13 (voller Beitrag) und L 5 KR 5/13 (Abfindung)] war die Auszahlung eines Einmalbetrages durch den Direktversicherer an den Versicherungsnehmer.

Die Krankenkasse verteilte dies auf zehn Jahre und erhob entsprechend Beiträge zur freiwilligen Krankenversicherung. Der Rentner wollte dies nur insoweit akzeptieren, als die Auszahlung auf Beiträge seines früheren Arbeitgebers zurückgeht.

Das LSG Mainz gab nun jedoch der Kasse recht. In der freiwilligen gesetzlichen Krankenversicherung seien nicht nur “erwerbsbezogene Versorgungsbezüge”, sondern “alle Einkünfte aus betrieblicher Altersversorgung” einbezogen.

Die Ungleichbehandlung sei nicht verfassungswidrig, weil es sich um unterschiedliche Versicherungsgruppen handele, betonten die Mainzer Richter. Nach einem weiteren Urteil spielt es daher auch keine Rolle, woher das Geld für die selbst geleisteten Versicherungsbeiträge stammt.

Auch hier werden Beiträge auf die volle Auszahlung der Direktversicherung fällig, urteilte das LSG Mainz.

Link: Bei Auszahlungen einer bAV voller Kassenbeitrag fällig

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