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BdV begrüßt Neuregelungen durch IDD

09.02.2016 – Der Bund der Versicherten (BdV) hat die Neuregelungen durch die EU-Vermittlerrichtlinie IDD begrüßt. “Zwar konnte sich ein Provisionsverbot nicht durchsetzen, aber bei jedem Verkaufsgespräch oder jeder Beratung ist eine umfangreiche Bedarfsermittlung gefordert”, sagt Vorstandssprecher Axel Kleinlein. Gleichzeitig fordert er die Bundesregierung auf, den Verbraucherschutz bei der nationalen Umsetzung der Richtlinie weiter zu stärken.

“Wir sehen noch bei einigen Punkten Diskussions- und Handlungsbedarf im Interessenkonflikt, so zum Beispiel rund um das Thema ‘Provisionen und Honorarberatung’”, ergänzt Kleinlein: “Zwar konnte sich ein Provisionsverbot nicht durchsetzen, aber bei jedem Verkaufsgespräch oder jeder Beratung ist eine umfangreiche Bedarfsermittlung gefordert.” Zudem sollte verhindert werden, dass durch hohe Provisionen Fehlanreize entstehen. “Noch in dieser Legislatur muss die Regierung Merkel die Versicherungsvermittlung neu regeln”, fordert Kleinlein.

Gleichzeitig begrüßt der BdV, dass sämtliche Vertragskosten als Gesamtsumme genannt werden müssen. Kritisch sieht der Verband hingegen, dass bei den darin eingeschlossenen Vertriebskosten lediglich die Art der Vergütung (Provision, Courtage, Honorar usw.) und nicht deren Höhe ausgewiesen werden müssen. Nur bei Lebens- und Rentenversicherungen soll der Kunde die Offenlegung auch dieser Kostenarten verlangen können, so der BdV. “Für viele Vertragsarten bleibt es für den Verbraucher also intransparent wie eh und je”, kritisiert Kleinlein. (vwh/td)

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