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BDI: Deutschland und Brasilien brauchen Investitionsoffensive

02.09.2014 – grillo_foto_gdv„Sowohl Deutschland als auch Brasilien brauchen eine Investitionsoffensive. Mit 17 Prozent in Deutschland und 18 Prozent in Brasilien ist die Investitionsquote in beiden Ländern viel zu niedrig. Jetzt kommt es darauf an, die öffentlichen und privaten Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur und die Bildung deutlich zu erhöhen.“ Das sagte Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), anlässlich der 32. Deutsch-Brasilianischen Wirtschaftstage am Montag in Hamburg.

Grillo fordert ein bilaterales Doppelbesteuerungsabkommen zwischen den beiden Ländern. „Der Abschluss eines Doppelbesteuerungsabkommens ist überfällig“, erklärte Grillo. „Brasilien muss jetzt darauf achten, dass Engpässe in der Verkehrsinfrastruktur, Fachkräftemangel und Bürokratie die Kosten nicht weiter treiben und die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen“, sagte Grillo. Industrielle Produktion findet zunehmend in globalen Wertschöpfungsketten statt. Daher müssten Märkte offen sein, betonte Grillo. „Die Politik muss die vor fast 15 Jahren begonnenen Verhandlungen über ein EU-Mercosur-Freihandelsabkommen endlich erfolgreich abschließen.“ Das Abkommen könne Wachstum und Arbeitsplätze bringen, für beide Seiten. Allein Brasilien könne seine Exporte dadurch um schätzungsweise 15 Prozent steigern, sagte Grillo auf der Hamburger Veranstaltung. (vwh)

Bild: Ulrich Grillo, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI) fordert eine Investitionsoffensive, (Quelle: BDI)

Link: Deutsch-Brasilianische Wirtschaftstage 2014

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