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bAV: Verbreitungsgrad stagniert trotz gestiegener Zahl der Anwartschaften

15.01.2015 – Schwark„Die betriebliche Altersversorgung muss für Arbeitnehmer attraktiver und für Arbeitgeber einfacher werden“, kommentiert GDV-Geschäftsführer Peter Schwark die Ergebnisse des aktuellen Forschungsberichts des Arbeitsministeriums. Denn trotz deutlich mehr Anwartschaften in der bAV stagniert die Verbreitung.

Peter Schwark fordert ein Opting-Out-Modell: „Unternehmen sollten im Arbeitsvertrag eine automatische Gehaltsumwandlung für ihre gesamte Belegschaft zum Betriebsrentenaufbau verankern dürfen. Arbeitnehmer müssten sich dann aktiv gegen eine betriebliche Altersvorsorge entscheiden.“

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat heute den Forschungsbericht “Trägerbefragung zur betrieblichen Altersversorgung 2013″ veröffentlicht. Der Studie zufolge ist die Zahl der aktiven Anwartschaften in der betrieblichen Altersversorgung seit 2001 zwar von rund 14,6 auf rund 20,1 Millionen bis Ende 2013 gestiegen. Der Verbreitungsgrad stagniert aber wegen der insgesamt gestiegenen Beschäftigung bei rund 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten.

Netto-Betriebsrenten müssten, so Schwark weiter, künftig höher ausfallen als heute. Dazu müssten die Sozialabgaben reduziert und die Leistungen nicht mehr voll mit der Grundsicherung im Alter verrechnet werden. (vwh/ku)

Bild: GDV-Geschäftsführer Peter Schwark (Quelle: GDV)

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