Versicherungswirtschaft-heute

          Mobilversion

 

bAV obligatorisch: Unterstützungskassen warnen vor Mehr an Bürokratie

06.05.2015 – Baier_FELSDer Unterstützungskassen-Verband warnt vor einer bAV-Pflichtversicherung. “Der Schlüssel zum Reformerfolg in der betrieblichen Altersvorsorge liegt bei den Unternehmen”, sagt der Verbandsvorsitzende Manfred Baier. Eine Pflichtversicherung würde nur zu mehr Bürokratie führen und bei versicherungsgestützten bAV-Modellen angesichts der anhaltenden Niedrigzinsphase weiter das Haftungsrisiko der Unternehmen erhöhen.

Die Folge wäre ein Absinken der Arbeitgeberzuschüsse, so der Bundesverband pauschaldotierte Unterstützungskassen in einer Pressemitteilung: Welcher Unternehmer würde freiwillig noch einen zusätzlichen Beitrag für etwas leisten, das eigentlich nur eine Zwangsbelastung für ihn darstellt? Zudem sei darauf zu achten, dass die Arbeitnehmer nicht in kostenträchtige und schwach rentierliche Altersvorsorge-Produkte getrieben würden.

Gerade die mittelständischen Betriebe würden Anreize statt zusätzlicher Belastungen brauchen. Baier weist hier auf die pauschaldotierten Unterstützungskassen hin. Bei diesem Konzept verbleiben die Beträge in der Regel im Unternehmen verbleiben. Das führe beim Arbeitnehmer zu einer höheren Rendite und beim Arbeitgeber entgegen anderer bAV-Durchführungswege zu mehr Liquidität und Bankenunabhängigkeit sowie zu steuerlichen und bilanziellen Vorteilen.

Sogar der Arbeitgeber-Zuschuss rechne sich für das Unternehmen: Er führe nicht sofort zu einem Liquiditätsabfluss sondern durch Steuervorteile unter dem Strich sogar zu einem Zufluss. (vwh/ku)

Bild: Manfred Baier, Vorsitzender der Bundesverbands pauschaldotierter Unterstützungskassen (Quelle: vwh)

Tags:
- Anzeige -
- Anzeige -
- Anzeige -

 

VVW | Kontakt | AGB | Datenschutzerklärung | Impressum | Mediadaten