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Bafin will beißen

08.03.2016 – Die Bafin nimmt den Vertrieb von Bonitätsanleihen ins Visier. Die Finanzaufsicht will von Emittenten der komplexen Finanzprodukte, die auf der Verbriefung von Kreditrisiken beruhen, wissen, wie hoch der Anteil der Privatkunden ist. In einer Stichprobe wurden 100 Unternehmen angeschrieben.

“Um Anleger zu schützen, müssen wir als Aufsicht wissen: Wie werden Privatkunden über die Risiken von Bonitätsanleihen informiert?”, erläutert Exekutivdirektorin Elisabeth Roegele, die auch die neu gegründete Bafin-Verbraucherschutzabteilung verantwortet.

Anders als bei Anlagezertifikaten, deren Wertentwicklung von Basiswerten wie beispielsweise Aktien oder Indizes abhängt, ist Privatanlegern die Bewertung von Kreditrisiken bei Bonitätsanleihen nur schwer möglich. Der Markt für Bonitätsanleihen wächst, stellt die Bafin fest. Ob die Produkte Sache von Profis sind oder ob sich renditeorientierte Privatanleger womöglich unwissend in Abenteuer stürzen, will die Bafin bis Ende des Jahres herausgefunden haben. (vwh/ku)

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