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Bafin verzeichnet keine größeren Beschwerden

19.11.2015 – Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) attestiert deutschen Versicherern “grundsätzlich eine funktionierende Beschwerdebearbeitung.” Indiz dafür sei, dass weniger als fünf Prozent der Unternehmensbeschwerden bei der Bafin landen. Einige Versicherer hätten jedoch Nachholbedarf auf dem Weg zu einem Eiopa-konformen Beschwerdemanagement.

Die Tücken stecken im Detail: Im Rahmen der Auswertung der Beschwerdeberichte von 424 deutschen und 169 ausländischen Versicherern, stellt die Bafin Nachbesserungsbedarf bei einigen Berichten fest. Weiterer Kritikpunkt: einige Konzerne konnten für Teile des Kundendienstes keine nach den einzelnen Versicherungsunternehmen aufgeschlüsselten Angaben machen.

Das lag laut Bafin unter anderem daran, dass sie einen konzernweiten Kundendienst einsetzen. Die Konzerne würden die Angaben in Zukunft aufschlüsseln. Allerdings werde dies nur teilweise möglich sein, da auch Beschwerden eingehen, die sich nicht gegen ein bestimmtes Unternehmen des Konzerns richten, zum Beispiel Beschwerden über Sport-Sponsoring.

Versicherer müssen seit Umsetzung einer Leitlinie im September 2013 jährlich jeweils zum 1. März bei der Eiopa einen Beschwerdebericht einreichen. (vwh/ku)

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