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Bafin setzt auf Whistleblower

04.07.2016 – Hufeld_frank_beer_bafinDie Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) setzt künftig verstärkt auf anonyme Hinweisgeber, sogenannte Whistleblower. So hat die Bundesanstalt zum 2. Juli 2016 eine zentrale Stelle eingerichtet, über welche ein Whistleblower Verstöße gegen aufsichtsrechtliche Bestimmungen melden könne. Dabei genieße der Schutz der Hinweisgeber höchste Priorität, so die Bafin.

Nach Ansicht der Finanzaufseher sollen die anonymen Hinweisgeber “wertvolle Beiträge dazu leisten, das Fehlverhalten einzelner Personen oder ganzer Unternehmen innerhalb des Finanzsektors aufzudecken und die negativen Folgen dieses Fehlverhaltens einzudämmen beziehungsweise zu korrigieren”, heißt es in einer Mitteilung.

Allein 2015 hat die Bafin 750 neue Ermittlungsverfahren wegen Verstößen gegen die bestehenden Bestimmungen eingeleitet. In 23 Fällen wurden laut Westdeutschem Rundfunk Zwangsgelder gegen einzelne Verantwortliche oder Unternehmen verhängt. (vwh/td)

Bild: Bafin-Präsident Felix Hufeld (Quelle: Frank Beer / Bafin)

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