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BaFin-Exekutivdirektor Hufeld: “Lebensversicherungen können aus Stroh kein Gold machen.”

13.11.2013 – hufeldFelix Hufeld (52), seit Januar 2013 als Exekutivdirektor bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) für die Versicherungsaufsicht zuständig, appelliert in einem längeren Interview mit der Tageszeitung Frankfurter Allgemeine Zeitung an die Innovationskraft der Versicherungsbranche. In Zeiten niedriger Zinsen “begrüße die BaFin ausdrücklich, dass die Branche hier Lösungen sucht.” Notwendig sei aber mehr Mut bei der Produktinnovation.

Auf die Frage, welche Konsequenzen ein dauerhaft niedriges Zinsniveau für Versicherer wie deren Kunden habe, antwortet Hufeld ausweichend: “Ich will das nicht konkretisieren”, denn, so Hufeld weiter, “kleinste Schwankungen der Variablen führen zu gravierenden Änderungen der Ergebnisse”. Aktuell sieht Hufeld keine Probleme bei den Anbietern, dass die deutschen Lebensversicherer ihre Verpflichtungen “kurz- und mittelfristig” erfüllen können. 2012 gab es allerdings, neben der dafür spezialisierten Protektor LV AG, “drei weitere Unternehmen”, die ihre Ausschüttungsverpflichtungen reduzieren wollten, doch später davon wieder Abstand genommen hätten.

Zum Thema Vertrieb und Beratung sagt Hufeld: “Ich kann nicht erkennen, dass diejenigen mit den höchsten Courtagen auch die höchste Beraterqualität bieten. Klar ist, dass Vertriebsstrukturen in Bewegung kommen würden. Warum aber auch nicht? Auch anderswo gibt es strukturelle Änderungen im Vertrieb. Da kann die Versicherungsbranche kein Schutzreservat sein”, so der Branchen-Oberaufseher weiter. (vwh)

Link: FAZ-Interview

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