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BaFin-Chefin Elke König gegen Absenkung des Garantiezinses

12.09.2013 – konig-bafinDie anhaltende Niedrigzinsphase setzt den Lebensversicherern heftig zu; an den Kapitalmärkten sind kaum noch rentierliche und zugleich risikoarme Kapitalanlagen zu erhalten. Der so genannte Garantiezins war zuletzt Anfang 2012 auf 1,75 Prozent weiter zurückgenommen worden. Damit scheint aber zunächst das Ende der Fahnenstange erreicht. Die Versicherungsaufsicht rechnet nicht mit einer weiteren Absenkung ab 2014.

Die Präsidentin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Elke König, sagte der Bild-Zeitung (Mittwochausgabe): „Eine Absenkung zum 1. Januar 2014 ist unwahrscheinlich.“ Die letzte Entscheidung liegt beim Bundesministerium der Finanzen (BMF). Die Deutsche Aktuarvereinigung (DAV), hatte bereits im Frühjahr dieses Jahres dem BMF empfohlen, 2014 den Höchstrechnungszinssatz für Lebensversicherungsverträge mit Zinsgarantie unverändert bei 1,75  Prozent zu belassen. Bei seinem Vorschlag folgte die DAV mit ihren Berechnungen der aktuellen Gesetzeslage. Danach leitet sich der Garantiezins von der Umlaufrendite von Staatsanleihen mit Spitzenrating im Euro-Raum ab. Allerdings hält es der DAV für dringend geboten, die weitere Zinsentwicklung genau zu beobachten. Zuletzt war ein leichter Renditeanstieg zu erkennen. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) erklärte gestern in Berlin auf Anfrage: „Wir sind auch nicht davon ausgegangen, dass eine derart kurzfristige Absenkung des Höchstrechnungszinses in Betracht gezogen würde.“ (brs)

Foto: Elke König, Präsidentin der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Quelle: vvw)

Link:  Elke König verspricht stabilen Garantiezins

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