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Australien: Kein staatlicher Elementarschutz

01.07.2014 – wirbelsturm-150Das australische Finanzministerium weist Forderungen nach einer Deckelung des Elementarschutzes durch den Steuerzahler zurück. Hintergrund: in besonders Flut- und zyklongefährdeten Gegenden sei der Versicherungsschutz kaum noch flächendeckend gewährleistet.

Stimmen werden nun laut, zur Vorbeugung sozialer Schieflage Versicherungsschutz eine staatliche Elementarschutzversicherung anzubieten. Das weist das australische Finanzministerium entschieden zurück. Die Regierung könne, so die Stellungnahme aus dem Finanzministerium laut Asia Insurance Review, stattdessen die Versicherungssteuer für entsprechende Produkte senken oder gar darauf verzichten. Darüber hinaus fordert das Ministerium die Verbesserung der Vorsorgemaßnahmen.

In den vergangenen sechs Jahren ist die durchschnittliche Schadenssumme australischer Versicherer durch Unwetter, Tropenstürme, Buschfeuer und Co. von jährlich 290 Mio. Australischer Dollar (2000 bis 2006) auf aktuell 1,9 Mrd. Dollar gestiegen (2007 bis 2013). (vwh)

Foto: Manch Gegend in Australien begegnet Tropenstürmen offenbar bereits unterversichert. (Quelle: BOM-AUS)

Link: Elementarschutz: Pflichtversicherung keine Lösung (Tagesreport, 19.03.2014) und GDV: Prävention statt Pflichtversicherung (Tagesreport, 04.06.2014)

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