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Auf eigenes Risiko: Mittagspause ist Privatsache

04.11.2013 – r-und-v-logo-15Nur der Hin- und Rückweg zur Kantine oder dem Restaurant sind gesetzlich unfallversichert, darauf weist die R+V Versicherung in einer aktuellen Meldung hin. “Essen und Spazierengehen dienen zwar der Erholung vom Job, hängen aber nicht direkt damit zusammen. Deshalb gelten Verletzungen in der Mittagspause rechtlich in der Regel nicht als Arbeitsunfall”, sagt Axel Döhr, Arbeitsrechtler beim Infocenter der R+V Versicherung.

Mit Kollegen in die Kantine oder ein kurzer Spaziergang im Park: Viele Arbeitnehmer nutzen die Mittagspause, um ein bisschen abzuschalten. Doch wenn ihnen in dieser Zeit etwas passiert, sind sie nicht gesetzlich unfallversichert. Wer zu einem Imbiss oder in die Kantine geht, ist nur auf dem kürzesten Weg dorthin versichert. Anders sieht es aus, wenn der Arbeitnehmer die Mittagspause nutzt, um zum Friseur zu gehen oder für das Wochenende einzukaufen. In dem Fall ist er überhaupt nicht über den Arbeitgeber abgesichert – auch nicht auf Hin- oder Rückweg. Dafür springt dann nur, sofern vorhanden, die private Unfallversicherung ein.

Link: R+V Meldung zur Unfallversicherung

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